Warum immer und ewig nörgeln und das Gehirn negativ programmieren?

Als ich etwa 16 Jahre alt war, bekam ein Freund von mir ernsthafte Probleme mit dem Gesetz.

Wenn wir ihn besuchten, schüttelte er den Kopf und murmelte mit leiser Stimme immer wieder vor sich hin: "Mein Leben ist ein einziger Haufen Müll."



Wenn du dich Heute über Gestern beschwerst, wird es das Morgen nicht ändern. Unbekannt


Er sagte es immer und immer wieder, unzählige Male, über Jahre hinweg, selbst als sich die Dinge zum Guten änderten. Mein Leben ist ein einziger Haufen Müll wurde sein Mantra, sein Motto, seine Lebenseinstellung.


Zu Beginn fand ich es amüsant und es wirkte auch irgendwie erwachsen, wenn man sich als Teenager über sein Leben beschwerte. Doch je öfter ich es wiederholte desto mehr glaubte ich es auch.


Ich erwischte mich regelrecht dabei, wie ich dieses Mantra ernst nahm, daran glaubte und aus diesem Mantra tatsächlich Realität wurde. Als mir klar wurde welch ein "Monster" ich erschaffen hatte, verbannte ich diesen Satz aus meinem Leben.


Wenn du dich Heute über Gestern beschwerst, wird es das Morgen nicht ändern. Unbekannt


Natürlich änderte dies nicht Alles wie auf magische Weise für mich. Ich meine, ich nörgelte immer noch. Da war zum Beispiel so ein kleiner eingeklemmter Nerv in meinem Rücken, dann dieser störende Baustellenkrach unten auf der Straße und und und…


Jeder beschwert und stört sich an Kleinigkeiten, das wissen nicht nur Psychologen, das ist uns allen klar. Nach Meinungen von verschiedenen Wissenschaftlern gibt es verschiedene Typen von "Beschwerern".


Der "Dampfablasser". Der "Dampfablasser" ist eine "unzufriedene Person, die sich über alles beschwert und keine Lösungen hören will, egal wie brillant diese Lösungen auch sind.


Dampf ablassen. Wir lassen einfach nur mal Dampf ab, aber richtig? Vielleicht nicht. Ich persönlich glaube, dass das Beschweren die Seele austrocknet, nicht nur für den Nörgler sondern auch für alle in Hörweite. Andere Nörgler-Typen hast Du bestimmt auch schon kennen gelernt (oder Du gehörst vielleicht sogar selbst dazu).



Zu ihnen gehören die "Sympathie-Erschleicher", die dir immer erzählen, wie schlecht es ihnen geht und egal welche Probleme du hast, ihre sind natürlich immer um einiges schlimmer!

Und dann gibt es noch die "Alles-Nervt-Typen", du weißt genau wen ich meine, oder?


Die chronischen Nörgler leben in einer Parallelwelt voller Probleme, Beschwerden und Nörgeleien. Sie tun etwas, das Forscher "wiederkäuen" nennen. Dies beschreibt das Verhalten, sich immer und immer wieder über dasselbe zu beschweren.


Anstatt nach dem Nörgeln ein Gefühl der Erleichterung zu verspüren, macht diese Art des Nörgelns alles nur noch schlechter. Es kann immer mehr Angst und Bedenken hervorrufen.


Ich möchte dir jetzt nicht einreden, dass alles gut und großartig ist, wenn du eine schwierige Zeit durchlebst! Was ich aber lernen musste, um mein schlechtes Mantra zu besiegen ist, es kommt darauf an, worauf man seine Energie konzentriert.


Ich musste lernen jede Situation komplett wahrzunehmen, sie objektiv zu betrachten, den genauen Moment zu erkennen und der Situation erlauben zu können einfach zu geschehen. Einfacher gesagt als getan.


Es ist eine Frage der Übung, die Notwendigkeit unserer Unzufriedenheit im richtigen Maße und in der richtigen Wortwahl auszudrücken, ohne die Realität zum Schlechten auszulegen, wir wollen uns ja in nichts hineinsteigern.



„Wäre es nicht cool, wenn man diese ganzen Probleme einfach mit einem Staubsauger aufsaugen und somit verschwinden lassen könnte? Vielleicht können wir das sogar?!“


Man kann sein Gehirn durch wiederholen, nachdenken und getroffene Entscheidungen programmieren. Immer wenn unser Gehirn arbeitet, werden Verbindungen zwischen den Neuronen hergestellt.


Je nachdem wie die Neuronen miteinander verbunden sind, werden Erlebnisse aufgenommen und die Gedankengänge vom Gehirn verarbeitet, da es die bereits geknüpften Verbindungen nutzt. Durch wiederholtes Denken lernt das Gehirn dieselben Neuronen zu nutzen.


Heißt, wenn du dein Gehirn mit Selbstkritik, Ängsten und Zweifeln beschäftigst, trainiert es die dafür vorgesehenen Neuronen, also die "negativen" Teile des Gehirns und es wird einfacher für das Gehirn, diese negativen Teile wieder zu nutzen.


Das prägt dein Gehirn und deinen Geist anfälliger für Angst und Sorgen zu sein.



Stell dir einen LKW vor, der eine matschige Straße hinab fährt und dabei mit den Reifen tiefe Rillen in den Boden fährt. Immer und immer wieder fährt der LKW diese Straße hinab und die Reifenspuren werden tiefer und tiefer.


Der LKW könnte irgendwann auf der matschigen Strecke stecken bleiben oder sogar verunglücken. Das muss aber nicht sein und anstatt diese Straße reparieren zu müssen könnte der LKW auch einfach einen anderen Weg wählen, der nicht so gefährlich ist.


Tag ein, Tag aus programmieren wir unser Gehirn. Mit jedem Atemzug und jedem Wimpernschlag bilden sich Verbindungen zwischen den Neuronen und wir werden immer besser in dem was wir trainieren.


"Worin willst du besser werden?"


Jede Reaktion die wir zeigen ist oft eine Reaktion, die von alten Erlebnissen gesteuert wird. Wir handeln wie wir es uns antrainiert haben. Wir hatten vor Jahren ein Erlebnis, auf das wir auf eine gewisse Art und Weise reagiert haben und wenn wir nun wieder ein ähnliches Erlebnis haben, werden wir die gleiche Reaktion zeigen. Dies lässt sich nur ändern wenn wir täglich hart an uns arbeiten.


Ein Beispiel: Wenn dich vor 10 und vor 5 Jahren deine damaligen Partner verlassen haben und du in ein tiefes Loch voller Selbstzweifel und Selbstmitleid gefallen bist, was wird dann das nächste Mal passieren? Richtig, das Selbe weil wir uns daran gewöhnt haben und es ein emotional starkes Erlebnis war.


Es gibt nur eine Möglichkeit uns diesem Problem zu entziehen. Wir müssen uns der Situation stellen. Wir müssen uns gegen sie wehren, in die Offensive gehen und aktiv an uns arbeiten. Nur so kannst du dein Unterbewusstsein verändern.



Wir leben unser Leben auf Autopilot und der Einzige der sich dagegen wehren und das Leben wieder in die Hand nehmen kann, bist du selbst. Du kannst das Lenkrad für dein Leben in die Hand nehmen und nur du kannst den Knopf drücken, um deinen Autopilot zu deaktivieren!


In Jeder Situation fragt sich unser Gehirn:

  • Was ist der nächste Schritt?
  • Was mache ich als Nächstes?
  • Was ist die Reaktion darauf?
  • Wie habe ich das letzte Mal reagiert?


In diesen Prozess musst du ab sofort eingreifen, treff selbst die Entscheidungen und lasse nicht dein Unterbewusstsein entscheiden. Handle überlegt mit klarem Verstand und einem Blick in die Zukunft.


"Wie wirst du das nächste Mal reagieren?"


Um zu verstehen warum wir überhaupt so negativ denken, müssen wir verstehen, dass all die Negativität nicht aus uns kommt sondern aus unserem Umfeld. Es sind all die unerfüllten Träume und Wünsche. Die Wünsche, die uns unser Alltag, unser Job und unser Kontostand nicht erfüllen.


Doch warum ist das so?

Weil wir schon früh auf ein durchschnittliches Leben vorbereitet wurden, unser Gehirn wurde auf Durchschnitt programmiert und wenn wir aus dem Durchschnitt hervorstechen, sagt uns unser Unterbewusstsein, dass sich das unangenehm anfühlt und wir wieder in der breiten Masse verschwinden müssen.


Warum? Weil wir so programmiert wurden.

Das bedeutet aber auch, dass wir uns umprogrammieren können. Es gibt Menschen die ihr Leben lang auf Erfolg programmiert wurden und was ist aus diesen Menschen geworden?


Ja, sie wurden erfolgreich, aber wurden sie glücklich?


Was denkst du zu diesem Thema?

Die allerbesten Grüße, viel Erfolg und bleib gesund!


Hans-Jürgen


Motivation & Coaching, um Online Geld zu verdienen


Warum solltest du mit einer Stärkenliste arbeiten?

Wenn ich mich mit meinen Schwächen beschäftige, gebe ich Energie auf Probleme. Stärke ich meine Stärken, und richte ich meine Energie auf die positiven Dinge, dann werden sie dadurch verstärkt ...


Um deine Stärkenliste anzulegen, beachte folgende Dinge:

  • Schreibe alles auf, was dir spontan einfällt
  • In Microsoft OneNote / Evernote / Google Notizen im Handy abspeichern und ständig erweitern


Wichtig: Mache hier nicht den Fehler zu denken: „Toll, das braucht ja eh keiner“ oder „Damit kann man sowieso kein Geld verdienen ...“


  • Du sollst ausdrücklich nicht werten
  • Und ein ganz wichtiger Tipp: Frage vor allem auch deine Freunde und Bekannten.

Wo sehen sie deine Stärken?


Hast du das richtige Mindset?


Mindset ist die Art und Weise, wie man denkt, nach welchen Lebensweisheiten man lebt und die Einstellung mit der man an Dinge herangeht.


Aber ich meine damit nicht Parolen wie „Tschakka, du schaffst es” oder „Man muss durchhalten und sich nicht unterkriegen lassen”.


Vielmehr meine ich damit, dass Ideen, Wissen und machtvolle Techniken immer stärker sind als pure Kraft oder Anstrengung.


Weil das richtige Mindset so wichtig ist, macht es durchaus Sinn, eigene Gedanken und Handlungen aufmerksam zu beobachten und zu prüfen, welche Einstellung dahinter liegt. Eventuell wirst du merken, dass du dir mit manchen Denkweisen unnötig schadest.


Das richtige Mindset hilft dir also, beruflich und privat erfolgreicher zu sein.

Source: managementkompetenzen.de


Der Motivationstest (Inventar) zeigt die Quellen deiner Motivation auf und hilft dir zu verstehen, warum du so handelst, wie du es tust.


Dein Motivationsinventar basiert auf der Arbeit von Dr. Paul Tuckman, einem der Pioniere der Forschung zum Organisationsverhalten. Er entwickelte vier Phasen der Gruppenentwicklung: Forming, Storming, Norming und Performing.


Dies sind die Phasen, die während der Bildung einer Gruppe auftreten. Sie sind durch verschiedene Emotionen wie Wut, Angst, Freude und Traurigkeit gekennzeichnet.


Worauf muss man bei der Theorie und Praxis der Motivation besonders achten?


Der Begriff Motivationswissenschaft wird für die wissenschaftliche Untersuchung des menschlichen Verhaltens, insbesondere der Ursachen menschlichen Handelns, verwendet.


Die Motivationsforschung konzentriert sich auf die Frage, wie Menschen sich entscheiden zu handeln, was sie dazu motiviert und warum manche Menschen erfolgreich sind während andere scheitern.


Im Gegensatz zu den Sozialwissenschaften wie Ökonomie, Soziologie, Politikwissenschaft usw., in denen die Forscher versuchen, die Welt auf der Grundlage objektiver Fakten zu verstehen, versucht die Motivationsforschung, die Welt auf der Grundlage subjektiver Erfahrungen zu verstehen.


In der Motivationsforschung wird zum Beispiel untersucht, ob Menschen motiviert sind anderen zu helfen, weil sie eine Gegenleistung erwarten oder weil sie glauben, dass es gut für die Gesellschaft ist anderen zu helfen.


Die Motivationsforschung wird häufig im Kontext von Organisationen durchgeführt, z. B. in Arbeitsumgebungen, Schulen und Sportmannschaften.


Die Motivationsforschung wird auch häufig angewandt, um Menschen zu motivieren, ungesunde Gewohnheiten zu ändern (z. B. Raucherentwöhnung), ihre Leistung in Wettbewerbssituationen zu verbessern (z. B. Athletiktraining) und ihre Produktivität zu steigern (z. B. Mitarbeiterentwicklungsprogramme).


In den letzten Jahrzehnten haben viele Psychologen damit begonnen, psychologische Prinzipien auf das Verständnis individueller Unterschiede bei Leistung, Lernen und Gesundheit anzuwenden.


Dieser Ansatz wird als positive Psychologie bezeichnet. Die positive Psychologie versucht, Stärken und Tugenden zu identifizieren, die zu Glück und Wohlbefinden führen.


Verfasser

Hans-Jürgen Göbel

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